Abzocke oder tatsächliche Notwendigkeit

…oder vielleicht doch nur ein Versehen oder eine Verwechslung???

Seit kurzem hat unsere Augenklinik eine Nebenstelle bei uns in der Stadt (so das wir nicht mehr fahren müssen), dort hatte ich für Patrick seinen jährlichen Kontrolltermin vereinbart.
Dieser ist nun gekänzelt worden, weil die Ärztin der Meinung ist, das bei Patrick müsse eine Gesichtsfeldmessung sowie ein OCT der Pappille (Sehnerv) gemacht werden, dies geht wohl nur in der Augenklinik. Ich solle bitte dort einen neuen Termin bei der Ärztin vereinbaren.

Aus dem Gespräch mit der Schwester ging hervor, das dies Untersuchungen lt der Ärztin wohl längst mal fällig gewesen wären…was in dem Moment allerdings nicht gesagt wurde, das beide ohne begründeten Verdacht (auf grünen Star od. Makuladegeneration) keine Kassenleistungen sind.

Patrick ist bisher augenärztlich mit einer Hornhautverkrümmung (Einschränkung der Sehschärfe) und leichter Kurzsichtigkeit diagnostiziert und mit seiner Brille im bisherigen Verlauf gut versorgt.
Die Makula ist der Punkt des schärfsten Sehens, da wäre also zumindest ein Zusammenhang…wenn man es mit einem wesentlich älteren Patienten zu tun hätte. Auch die Gesichtsfeldmessung würde dann vielleicht Sinn machen. Patrick ist 20.

Bisher gab keinen Anlass an weiter führende Untersuchungen zu denken…wenn nicht geschlampt wurde.

Einen neuen Termin habe ich noch nicht vereinbaren können, da im Dezember alles voll und für Januar noch keine vergeben werden.
Das ist auch gut so, da ich im Moment keine Dringlichkeit sehe. Patrick hat keine Beschwerden und auch in der WfbM ist nichts aufgefallen, was mit Sehschwierigkeiten irgendeiner Art in Zusammenhang stehen könnte.

Fragen sind also: Wie kommt die Ärztin auf diese Idee bei einem 20 jährigen? Gibt es einen begründeten Verdacht auf grünen Star oder Makuladegeneration und warum wurde dem nicht schon vorher nachgegangen (das bekommt man immerhin nicht von jetzt auf gleich)?
Das werde ich bei der Terminabsprache mal ergründen müssen, ob bei Patrick eine tatsächliche Notwendigkeit für beide Untersuchungen vorliegt, wenn es im Verlauf nie Anhaltspunkte auf schwerwiegendere Erkrankungen gab.