Borreliose Fälle nehmen zu

Denkt man Waldspaziergänge, denkt man auch an Zecken und die damit verbundenen möglichen Gefahren, die mit einem Zeckenbiss verbunden sind. Daher ist es ratsam, immer sorgfältig darauf zu achten, ob sich diese kleinen Biester nicht am Ende irgendwo festgebissen haben.

Das Zentralinstitut der kassenärztlichen Versorgung (Zi) hat verkündet, dass die von Zecken übertragene Erkrankung Borreliose immer häufiger auftreten würde. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern und Ostdeutschland.

138 107 gesetzlich Versicherte waren 2024 laut kassenärztlichen Abrechnungsdaten mit Borreliose infiziert. Die Erkrankung kann vielseitige Symptome hervorrufen und auch verschiedene Organsysteme betreffen - insbesondere dabei die Haut, das Nervensystem, Gelenke und Herz. Behandelt wird eine frühe Borreliose mit Antibiotikum.

Die erfassten Zahlen von Betroffenen steigen wohl überall, aber ganz besonders in Regionen von Sachsen, , Thüringen, Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Höchstwerte auf Kreisebene verzeichnen Freyung-Grafenau (Bayern), der Saale Holzland Kreis (Thüringen) und in den sächsischen Grenzregionen zu Tschechien.

Leider gibt es momentan noch keinen Impfstoff gegen Borreliose und so schützt nur entsprechende Kleidung.

Quellenangabe VDK Zeitung September 2026