Empfehlungspapier zur Eingliederungshilfe und Vorschläge zur Reform des Sozialstaats veröffentlicht
Zum Abschluss des Dialogprozesses Eingliederungshilfe hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ein Empfehlungspapier veröffentlicht. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen in den vier Themenfeldern Leistungen, Verwaltungsverfahren, Vertragsrecht und Steuerung sollen zeitnah umgesetzt werden. Der Paritätische Gesamtverband hat in seinem Papier 37 konkrete Maßnahmen zur Reform des Sozialstaats, darunter auch mehrere Vorschläge für den Bereich der Eingliederungshilfe, publiziert.
Die Eingliederungshilfe sei eine zentrale und unverzichtbare Leistung zur Verwirklichung gleichberechtigter Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, heißt es im Einleitungssatz des Empfehlungspapiers. Die Leistungsberechtigten sollen befähigt werden, ihr Leben möglichst selbstbestimmt planen und führen zu können. Zugleich stehe die Eingliederungshilfe vor erheblichen fachlichen, organisatorischen und finanziellen Herausforderungen. Als Beispiele für diese Herausforderungen werden u. a. wachsende und komplexere Bedarfe, steigende Personal- und Sachkosten und die Umsetzung der durch das Bundesteilhabegesetz reformierten Regelungen genannt…..)
Quellenangabe und ausführliche Information: Deutsche Vereinigung für Rehabilitation