Frühforderung

Hallo​:grinning_face_with_smiling_eyes:
Ich mache mir gedanken, wie immer. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Was ist die aufgabe einer frühforderin?!
Sie arbeitet mit dem Kind Hauptsachlich nebenbei gibt sie der mama einges auf den weg wie/was sie zuhause machen kann.
Ich weiss das man überall förden kann /soll.

Ich gucke mir das an und sehe nicht soviel bereitschaft.

Eine Aussage von ihr ;

Wenn mein mädchen nur ne halbe stunde oder 20 min mitmacht.
Ruhige konzentriete spiele /Anwendung
Dann wird die frühforderung beendet.
Es wird trotzdem die stunde Abgerechent.
Man könnte die zeit ja auch anders nutzen in dem man sich ausstauscht oder die kleine kann in der zeit Grobmotorisch sich beschachaftigen oder oder…
Sehe ich das falsch?!

Hallo Rachid,
das hört sich in der Tat nicht gerade engagiert an, von der Frühförderin.
Zuerst einmal sollte sie deine Kleine motivieren können mitzumachen und dafür auch verschiedene Angebote haben. Ein Kind einfach mal frei spielen lassen und es beobachten kann auch Hinweise geben, was es gerne spielt. So kenne ich das zumindest aus der Frühförderung meines Sohnes, und die ist schon knapp 15 Jahre her.
Eine Frühförderung sollte hauptsächlich die Bereiche Sprache, Motorik/Bewegung und Verhalten abdecken. Grundsätzlich richtet sich die Förderung nach den Schwierigkeiten der Kinder, danach wird ein individueller Förderplan erstellt, der spielerisch umgesetzt wirden sollte. Den einen Plan für alle gibt es da nicht auch wenn Herangehensweisen durchaus ähnlich sein können.
Ich bin jetzt kein Experte auf diesem Gebiet, aber „Therapieerfahren“. Ich habe mich über die Jahre auch immer von meinem Instikt leiten lassen, und mich gefragt: Kann ich als Mutter mit diesen Therapeuten/Arzt zusammenarbeiten, man baut ja über die Jahre ein Verhältnis auf.

Vielleicht merkt deine Kleine auch, das von Seiten der Frühförderin keine großes Engagement ausgeht und verhält sich entsprechend. So nach dem Motto " wenn du keine Lust hast, hab ich auch keine". Wenn dann noch die Motivation (siehe oben) fehlt, kann das nichts werden.

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Ich sehe das auch so, sie rechtfertigt es in dem sie sagt ;sie soll lernen das zu machen womit wir uns ausschlieslich beschaftigen.
Damit sie das learnt aktiv mit zu machen.
Das ihre Aussage dazu.

Wenn eine Förderung (welcher Art auch immer) helfen soll, bringt es nichts, dem Kind aufzuzwingen was es tun soll.
Motivieren: Ja --> Zwingen: Nein
Es sollte nicht stupide ein Plan abgearbeitet werden, manchmal muss man Umwege nehmen um ans Ziel zu kommen. Dann ist entweder der Förderplan nicht gut, also individuell auf deine Kleine zugeschnitten (das sollte auch Umwege vorsehen, wenn erforderlich), oder die gute Frau hat keine Ahnung von ihrem Job.

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Hallo, gestern wieder Frühförderung gehabt mit meiner Maus.
Konnte die Zwillinge unterbringen.

Bei der Verabschiedung habe ich dann gemeint bis Donnerstag wie besprochen bringe ich sie und hole sie dann ab.

Dann meinte sie ja aber nur 15 min dann können Sie die abholen.
Ja aber es soll 60 min abgerechnet werden. Und ich soll meine Zwillinge mitrein bringen um ihr die Schuhe auszuziehen.
Der Standort ist in der Stadt und es gibt keine Möglichkeit vor der Tür zu parken.

Sprich muss ich 2 Strassen weiter parken , Kinderwagen aufbauen
Zwillinge rein.
Mein Mädchen zu abgeben ihr die Schuhe ausziehen. Und nach 15 min wieder kommen.

Begründung das wäre zuviel für mein Mädchen, was ihr nicht zuviel ist.

Egal was ich Anbiet es gefällt ihr nicht.
Ich habe half die Zwillinge und kann sie nicht immer zwei mal die Woche abgeben.
Bei mir zuhause haben ich auch schon vorgeschlagen.
Da sieht sie auch kein Sinn drin.
Entweder liege ich falsch oder ich habe nr ganz ander Vorstellung von dem ganzen.
Sie stresst mich so stark.

Ist das den falsch das ich die Zeit von einer Stunde nicht auf 15 min reduzieren möchte.

Also ganz ehrlich?
Unter solchen Voraussetzungen würde ich mich beim Kostenträger (Jugendamt) und auch bei der Leitung der Frühförderstelle beschweren und mich nach jemand anderem erkundigen.
Entweder richtig oder man spart sich den Stress gleich ganz.
Für 15 Minuten würde ich nicht hingehen.

Ja die Macht mich fertig.
Sie möchte glaube ich nicht alleine mit ihr arbeiten.
Sie hat Knie Probleme somit kann sie sich nicht Schmerzfrei zu ihr runterbücken.

Ich werde mit ihr ein letztes mal sprechen dann werde ich reagieren.
Danke das sie so aufmerksam Antworten.
Das hilft mir enorm :relaxed:

Hallo Rachid,

da wir weder die Situation oder den Entwicklungsstand deines Kindes beurteilen können, ist es sehr schwierig hier Hilfen zu geben. Frühförderung läuft eigentlich über eine interdisziplinäre Frühförderstelle und dort wird umfassend das Kind angeschaut und „“alle“ Baustellen unter die Lupe genommen und Hand in Hand mit dem Kinderarzt, Pädagogen für das Wohlwollen des Kindes gesorgt, d.h. um die bestmögliche Entwicklung zu fördern. Dabei muss immer in erster Linie das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen und nicht unsere eigenen, individuellen Bedürfnisse. Wenn du eine Frühförderung im häuslichen Bereich wünscht, weil du es begründen kannst, brauchst du eine Verordnung mit dem Vermerk „mit Hausbesuch“. Anderenfalls kann eine Frühförderung nur in der Frühförderstelle stattfinden. Warum nur 15 Minuten angesetzt sind (es kommt an Zeit auch die Vor- und Nachbereitung dazu) können wir auch aus pädagogischer Sicht nicht beurteilen. Das liegt in der Verantwortung der Frühförderstelle. Vielleicht hilft einfach ein Gespräch mit der angesprochenen Dame und ihrem Team, ein Gespräch beim Kinderarzt, oder Nachfrage bei der Krankenkasse. Im Normalfall verfügen die Mitarbeiter einer Frühförderstelle über eine große und breite Erfahrung. Manchmal muss man auch mehr Vertrauen und nicht zu viel Erwartung mitbringen. Vielleicht braucht dein Kind auch einfach nur Zeit und seine Bedürfnisse sind ganz anders ausgerichtet, als von dir erwartet.
Ich kann mir vorstellen, dass ein Gespräch im Team deinem Kind (in erster Linie) und dann auch dir mit der zusätzlichen Aufgabe der Betreuung von Zwillingen, weiterhelfen kann.

Das ist aber ihr persönliches Problem, dass sie mit ihrem Arzt klären sollte.

Wie Kirsten schon schrieb, dass sollte sich nicht auf ihre Arbeit auswirken.