Ableismus verstehen und Barrieren abbauen
Ableismus bedeutet, Menschen aufgrund vermeintlicher Fähigkeiten, Leistungen oder ihres Nutzens zu bewerten. Solche Denkmuster können Vorurteile und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung verstärken auch dann, wenn Aussagen zunächst positiv gemeint sind.
Die Veranstaltung gibt eine verständliche Einführung in das Thema und zeigt auf, wie ableistische Vorurteile erkannt und hinterfragt werden können. Ziel ist es, Barrieren in den Köpfen abzubauen und eine inklusive Gesellschaft zu fördern, in der alle Menschen selbstverständlich dazugehören.
In der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion über Behinderung (den sogenannten „disabilty studies“) wird die Beurteilung von Menschen allein auf Basis von vermuteten (Un-)Fähigkeiten als Ableismus problematisiert (englisch: „ableism“). Diese ist oft ursächlich für eine problematische Sichtweise von Behinderung. Sowohl abwertende Äußerungen wie „echt behindert“ aber auch positive Äußerungen wie „erfolgreich trotz Behinderung“ fördern Ungleichbehandlung und Benachteiligung von Menschen mit Behinderung. Ähnlich wie beispielsweise rassistische Denkmuster gefährden auch diese das demokratische Miteinander. Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die Vorstellungen und Vorurteile die Ableismus entstehen lassen und wie diesen begegnet werden kann. Nur das Abbauen der Beurteilung von Menschen nach Fähigkeiten und Nutzen kann eine inklusive Gesellschaft für ALLE entstehen lassen.