Sozial gerechter Hitzeschutz

Der VDK Zeitung vom September 2026 kann man entnehmen, dass es fast 12500 hitzebedingte Sterbefälle zwischen April und August in Deutschland gegeben hat. Auch in Wohnheimen der Behindertenhilfe wurde heftig geschwitzt und zu Betreuende sowie Personal waren dadurch bis zum Anschlag belastet.

Die entsprechenden Verbände fordern von der Regierung Konzepte, um dem Klientel in Einrichtungen gerecht zu werden. Leichtbauweise, fehlende Außenanlagen erschweren den ganzen Prozess zusätzlich. Alle Menschen sollten daher auch wirksam vor Hitze geschützt werden können und das unabhängig davon wo sie wohnen, oder wie ihre finanzielle Situation sich gestaltet. Entscheidend sind hier die Rahmenbedingungen und dafür trägt am Ende die Gesundheits-, Sozial-, und Klimapolitik die Verantwortung. Die finanzielle Unterstützung sollte sich demnach auch in den Leistungsvereinbarungen wiederfinden und Träger damit in die Verantwortung bringen, künftig den Hitzeschutz auszubauen.

Allein durch Spendenaufrufe wird man dieses Problem nicht bewältigen können.

Hitzeservice