Sozialabbau und die Rechte von Menschen mit Behinderung

Sind wir jetzt wieder auf dem Weg dorthin, wo wir “NIE WIEDER” sein wollten?

Wenn Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderungen als Kostenfaktor dargestellt werden, ist das kein Sparargument – das ist Sozialdarwinismus. Vor 100 Jahren war diese Denkweise der erste Schritt in die Katastrophe.
Ich bin nicht nur entsetzt. Ich bin wütend. Ich verachte diese Heuchelei: Einerseits Tränen für die Opfer von gestern, andererseits kalte Berechnungen über die “Kosten“ von Menschen mit Behinderung heute. Wo bleibt da das “Nie wieder“?

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Die Würde des Menschen ist unantastbar. Es folgt ein Beitrag aus dem Blog des LVKM.

Lasst uns Stimmen zum Thema sammeln. Denn eigentlich verhält es sich doch leider zunehmend so: Nur wer stört, wird auch erhört!

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ – LVKM-BW.Blog

Logische Konsequenz.

Die Lebenshilfe Gießen stellt künftig nicht mehr auf dem Hessenhallen-Gelände aus. Grund ist die Enttäuschung über die Vermietung der Hallen an die Jugendorganisation der AfD sowie das ignorante Verhalten der Messegesellschaft.

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Die Lebenshilfe warnt: Nicht auf Kosten von Menschen mit Behinderung!

Lebenshilfe warnt vor Einschnitten bei der Eingliederungshilfe nach Bericht der Sozialstaatskommission.

Die Sozialstaatskommission empfiehlt dem Bundessozialministeriums, sich bei der Eingliederungshilfe auf zeitnahe Kostensenkungen zu fokussieren, etwa durch Änderungen im Vertragsrecht zum Umgang mit Tarifsteigerungen.

Quellenangabe und ausführliche Information findet ihr auf der Seite der Lebenshilfe

Man kann das Leben von behinderten Menschen Schritt für Schritt einschränken – durch Gesetzesänderungen, angezweifelte Bedarfe, gestrichene Leistungen und gekürzte Unterstützung – bis von Lebensqualität nichts mehr übrig bleibt.

Zwei Tage nach #niewieder geht die Politik wieder zum Sozialabbau.

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Der Bezirk Mittelfranken gab für Fahrdienste für Menschen mit Behinderung mehr als alle anderen bayerischen Bezirke zusammen aus. Jetzt plant der Bezirkstag, die Zugangsberechtigung einzuschränken. Die Richtlinien wurden geändert, um die Anzahl der Anspruchsberechtigten zu reduzieren.

Der Behindertenrat warnt: Vor allem Menschen mit Orientierungsschwierigkeiten könnten künftig vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden.

Diese falsch verstandene Sparsamkeit ist kein neues Phänomen - hier ein Bericht aus 2013.

Was ist eigentlich aus diesen Planungen von damals geworden? Gibt es diese Wohnheime und wie sieht es dort aus?

Das habe ich dazu gefunden, u.a. aus der Zeitschrift “Kontakte” von Tatenwerk. Die habe ich zufällig von einer Bekannten aus Würzburg bekommen. Ist Nr 2/2025

Tatenwerk – Karriereportal –

Förderung für unseren Neubau im St. Josefs-Stift - Tatenwerk

Das ist absolut verantwortungslos. Statt Einsparungen um jeden Preis zu priorisieren, sollte der Fokus auf der Sicherung von Lebensqualität und Arbeitsplätzen liegen. Wer hier spart, spart am falschen Ende – auf Kosten der Schwächsten.

Neben einem Verlust an Förderung und Unterstützung für die Menschen mit Behinderung fürchtet die Liga auch um Arbeitsplätze. Rund ein Drittel des Personals in den besonderen Wohnformen für Behinderte könnte wegfallen, hieß es.

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