Rund ums Wohnen

Wohnen

Rund ums Wohnen

Stand: 04.05.2026

Früher oder später kommt für jeden der Zeitpunkt sich über die eigenen Wohnwünsche Gedanken zu machen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten zu wohnen. Sei es zu Hause bei den Eltern, in einer WG, in der eigenen Wohnung oder aber auch in einer Wohneinrichtung zusammen mit anderen Menschen mit Behinderungen.

Bildquelle: iStock.com/funky-data 

Welche Wohnformen gibt es? 

Es gibt verschiedene Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen. Viele wohnen auch im Erwachsenenalter weiterhin bei den Eltern. Auch wenn Lebenswege und Entscheidungen immer individuell sind, stellen sich die meisten Eltern irgendwann die Frage, wie lange sie die Betreuung und Pflege ihres Kindes noch ohne weitere Unterstützung leisten können. 

Wichtig ist auch, dass geeignete Wohnangebote vorhanden sein müssen und dem gewünschten Wohnplatz oft eine Wartezeit vorausgeht. In besonderen Wohnformen leben Menschen mit Behinderungen in Wohngruppen zusammen. Die Menschen erhalten dort eine Begleitung und es wird vieles „unter einem Dach“ ermöglicht. Es gibt auch die Möglichkeit, in einer eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft zu leben, die je nach Bedarf ambulant betreut wird.
Eine wichtige Rolle spielt sicherlich auch der individuelle Unterstützungsbedarf. So kann gemeinsam entschieden werden, welche Wohnform geeignet ist. Du kannst dich zu dem Thema auch in der intakt.info - Community mit anderen Eltern austauschen. 
Für jede Wohnform gibt es verschiedene Anbieter, bei denen Du dich beraten lassen kannst. Diese sind unter anderem die EUTB-Stellen, das Bündnis für inlusives Wohnen e.V. - WOHN:SINN, die Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt oder die Lebenshilfe. 

Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

Neben den verschiedenen Wohnformen gibt es auch unterschiedliche Möglichkeiten finanzielle oder persönliche Unterstützung zu erhalten. Beispielsweise für den Umbau der eigenen Wohnung, damit diese den individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Menschen mit Behinderung können aber auch konkrete Hilfen im Alltag beantragen, beispielsweise Unterstützung bei der Körperpflege oder im Haushalt.

Genau diese Rechte und Unterstützungsmöglichkeiten möchten wir dir in folgenden intakt.info - Fachbeiträgen vorstellen:

Auszug von zu Hause

Das Ausziehen von zu Hause ist oft nicht einfach, da es viele Veränderungen mit sich bringt. Es ist aber ein enorm wichtiger Schritt für beide Seiten. Eltern lernen loszulassen und für die Kinder bedeutet der Auszug mehr Selbstbestimmung. Für Eltern von Kindern mit Behinderung ist dieser Ablöseprozess ein besonderes Ereignis, da die Unterstützung und Pflege des Kindes mit Behinderung oftmals zu einer Lebensaufgabe geworden ist. Das liegt jedoch auch daran, dass Begebenheiten es nicht anders zulassen und Möglichkeiten teils beschränkt sind.

Im intakt.info - Fachbeitrag "Ausziehen von zu Hause“ findest Du hilfreiche Informationen dazu. 

Weiterführende Informationen
Quellenverzeichnis
Bildquellen
  • https://www.istockphoto.com/de/foto/happy-young-als-patient-with-his-mom-gm603871162-103683657